Denkmalsanierung in Kamen: Moderne Klimatechnik im historischen Gewand

Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits die Innenwanddämmung erfolgreich abgeschlossen haben – ein nachhaltiges System aus Lehmmörtel und verschraubten Holzfaserdämmplatten – geht es nun in die nächste spannende Phase: den Einbau der Heiz- und Kühldecken.

Der Deckenaufbau: Präzision und Entkopplung

Die Basis bildet eine ertüchtigte Holzbalkendecke. Da Schallschutz und Stabilität bei einem Bürogebäude oberste Priorität haben, setzen wir auf eine schwingungsentkoppelte Unterkonstruktion:

  • Geringe Abhängung: Einsatz von entkoppelten Direktabhängern mit massiver Holzlattung.
  • Tiefe Abhängung: Ausführung mit einer reinen Metallunterkonstruktion.
  • Stabilität: Aufgrund des enormen Eigengewichts der späteren Lehmplatten wird bereits die Grundlattung besonders massiv ausgeführt. Die nachfolgende Traglattung erfolgt in einem engen Raster von ca. 30 cm.

Energetische Optimierung der Dachschrägen

Bevor das Heizsystem installiert wird, ertüchtigen wir die Dachflächen:

  • Dämmung der Schrägen mit SteicoFlex Holzwolle-Platten.
  • Montage einer speziellen, adaptiven Dampfbremse.
  • Auffütterung des Holzwerks mit einer 4/6er Lattung, um zusätzliche 40 mm Dämmstoff einzubringen.

Das System: WEM Heiz- und Kühldecke

Zum Einsatz kommt das bewährte System von WEM. Hierbei ist die Verrohrung bereits in 25 mm starken Lehmplatten integriert. Dies vereint die Vorteile einer sanften Strahlungswärme mit den hervorragenden raumklimatischen Eigenschaften des Werkstoffs Lehm.

Bleiben Sie dran – genauere Details zur Montage der Lehmplatten folgen im nächsten Bericht!

schwingungsentkoppelte-unterkonstruktion-holzbalkendecke

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Nachhaltige Wärme von oben: Die Vorbereitung der Dachschrägen mit SteicoFlex Holzwolle-Platten – ökologische Dämmung trifft auf moderne Dampfbremstechnologie.

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