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Denkmalsanierung in Kamen: Deckenheizung, Lehmputz und geweißeltes Holz im Bürogebäude

Bei der Sanierung denkmalgeschützter Bauwerke liegt der Reiz oft im ehrlichen Zusammenspiel von historischen Spuren und moderner Ökologie. Im Dachgeschoss eines historischen Bürogebäudes in Kamen haben wir diesen Anspruch auf ein neues Level gehoben: Nach dem erfolgreichen Einbau einer unsichtbaren Deckenheizung mit Lehmbauplatten stehen die Innenräume nun kurz vor der Fertigstellung.

Ästhetischer Kontrast: Strahlend weiße Silikatfarben treffen auf den warmen, naturbelassenen Braunton des Lehmfeinputzes an den Dachschrägen.
Ästhetischer Kontrast: Strahlend weiße Silikatfarben treffen auf den warmen, naturbelassenen Braunton des Lehmfeinputzes an den Dachschrägen.

Unsichtbare Wärme: Deckenheizung mit Lehmbauplatten & Lehmputz

Ein zentrales Element dieses Sanierungskonzepts ist das Beheizungssystem. Um Wände frei von störenden Heizkörpern zu halten und gleichzeitig eine behagliche Strahlungswärme zu erzeugen, wurden an den Decken und Dachschrägen Deckenheizungen in Verbindung mit Lehmbauplatten und Lehmputz realisiert.

Die Vorteile dieser Kombination:

  • Angenehme Strahlungswärme: Funktioniert ähnlich wie die Sonne und verhindert Staubaufwirbelungen im Büroalltag.
  • Feuchtigkeitspuffer: Der Lehm nimmt Feuchtigkeitsspitzen auf und gibt sie kontrolliert wieder ab – ideal für ein gesundes Arbeits- und Raumklima.
  • Exzellente Haftung: Der Lehmputz schließt die Heizschleifen nahtlos ein und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.
Handwerkliche Präzision: Die Lehmflächen wurden millimetergenau an das historische Holzgebälk angearbeitet.

Mut zur Natürlichkeit: Der braune Lehmfeinputz bleibt sichtbar

Während viele Innenräume nach dem Verputzen komplett gestrichen werden, haben wir uns in Kamen gemeinsam mit den Bauherren für ein besonderes Gestaltungskonzept entschieden: Viele Flächen verbleiben völlig naturbelassen in ihrer ursprünglichen braunen Lehmfeinputzoberfläche.

Im Kontrast dazu stehen ausgewählte Wandflächen, die mit hoch diffusionsoffenen Silikatfarben im rein mineralischen System gestrichen wurden.

Harmonie im Raum: Der warme Erdton des Lehms hebt die Struktur des alten Gebälks und der geschliffenen Dielenböden stilvoll hervor.

Das Resultat ist eine einzigartige Haptik und eine lebendige Raumatmosphäre: Der erdige Braunton des Lehms harmoniert perfekt mit den feingeschliffenen Holzdielen und dem aufwendig freigelegten Fachwerk.

Liebe zum Detail: Ochsenaugen-Fenster und historische Sparren im Einklang mit modernem Lehmbau.

Robuste Sonderlösung für hohe Wandlasten: Geweißelte ESB-Platten

In denkmalgeschützten Gebäuden stellt die Befestigung schwerer Gegenstände – wie beispielsweise Oberschränke in der Teeküche – oft eine Herausforderung dar. Lehmputze sind hervorragende Klimaregulatoren, eignen sich aber nicht als direkte Lastaufnahme für schwere Einbauten.

Unsere Lösung in Kamen vereint Statik und Design:

  1. Stabile Vorwandkonstruktion: In den beanspruchten Bereichen haben wir eine tragfähige Vorwand aus ESB-Platten (Elka Strong Board) montiert.
  2. Design-Finish durch Geweißeln: Die Platten wurden leicht angeschliffen und anschließend mit einer transparenten, weißen Holzlasur behandelt („geweißelt“).
Schlau gelöst: Die geweißelte ESB-Platte bietet volle Tragkraft für Küchenschränke und bildet gleichzeitig ein modernes Designelement.

Dadurch bleibt die feine Holzstruktur der ESB-Platten dezent sichtbar. Es entsteht ein moderner, leicht rustikaler Look, der exzellent zu den Elektroinstallationen im Retro-Stil und den naturbelassenen Lehmdecken passt.

Sichtbare Geschichte: Auch das historische Ziegelmauerwerk wurde behutsam in das moderne Gesamtkonzept integriert.

Unsere Highlights bei diesem Kamen-Projekt:

  • Moderne Flächentemperierung: Deckenheizung integriert in Lehmbauplatten und Lehmputz.
  • Naturbelassener Lehmfeinputz: Warme, sichtbare Lehmflächen ohne zusätzlichen Farbanstrich.
  • Atmungsaktive Anstriche: Verarbeitete Silikatfarben für maximale Diffusionsoffenheit.
  • Durchdachte Detaillösungen: Geweißelte ESB-Platten für Küchen- und Lastbereiche.

„Ein Denkmal muss nicht altmodisch wirken. Das Zusammenspiel aus sichtbarem Lehm, geweißeltem Holz und integrierter Deckenheizung schafft moderne Büroräume mit höchstem Raumkomfort.“

Planen Sie die Sanierung eines Bürogebäudes oder Wohnhauses in Kamen, Unna oder Umgebung? Wir beraten Sie gerne zu modernen Lehmbausystemen, Deckenheizungen und ökologischen Anstrichsystemen.

Jetzt Erstberatung für Ihr Denkmalschutzprojekt in Kamen vereinbaren

Traditionelles Handwerk im Sauerland: Denkmalsanierung eines historischen Bauernhauses in Menden

Die Sanierung eines denkmalgeschützten Bauernhofs ist ein vielschichtiges Projekt, das Geduld, tiefes Materialverständnis und echte Leidenschaft für historische Bausubstanz erfordert. Nachdem wir im vergangenen Jahr die aufwendige Fassadensanierung des großen Haupthauses in Menden erfolgreich abgeschlossen haben, gehen die Arbeiten nun in die nächste Runde – sowohl im Innenbereich als auch am Nebengebäude.

Bestandsaufnahme & Sicherung: Das Tragwerk des kleinen Nebengebäudes vor der Entnahme des temporären Stützenwerks.

Haupthaus: Wohngesundheit durch Lehm & Holzfaser

Parallel zu den Arbeiten im Außenbereich hat im Hauptgebäude der Innenausbau begonnen. Um den energetischen Standard des historischen Wohnhauses spürbar zu verbessern, ohne das kapillare Gleichgewicht der Wände zu stören, setzen wir auf eine rein ökologische Innendämmung:

  • Holzfaserplatten: Sie bieten einen hervorragenden Wärmeschutz im Winter sowie Hitzeschutz im Sommer und fügen sich nahtlos an den Bestand an.
  • Lehmputz: Als Beschichtung und Klebeschicht nimmt Lehm Feuchtigkeitsspitzen im Raum auf und sorgt für ein unvergleichlich gesundes Raumklima.
Fundament für die Ewigkeit: Der Natursteinsockel wurde fachgerecht aufgemauert und ergänzt, um das aufstehende Gebälk dauerhaft vor Spritzwasser zu schützen.

Rebound des Nebengebäudes: Schritt für Schritt zurück zur Ursprünglichkeit

Besonders spannend ist derzeit die Komplettsanierung des kleinen Nebengebäudes. Hier haben wir in den vergangenen Wochen entscheidende Meilensteine erreicht:

  1. Instandsetzung des Natursteinsockels: Der historische Steinsockel wurde gereinigt, ergänzt und statisch ertüchtigt, um ein solides, trockenes Fundament für die Fachwerkkonstruktion zu bieten.
  2. Gebälk-Sanierung & Abbau der Stützen: Das stark geschädigte Holzwerk wurde behutsam überarbeitet. Nachdem die Tragfähigkeit des Eichengebälks wiederhergestellt war, konnten wir das temporäre Stützenwerk vollständig entfernen.
  3. Ausmauern mit Lehmmauerwerk: Aktuell füllen wir die Gefache wieder in ihrer ursprünglichen Bauweise. Der Einsatz von Lehmsteinen und Lehmmörtel garantiert, dass das empfindliche Holz optimal geschützt bleibt.
Traditionelle Gefachausmauerung: Die Lehmsteine schmiegen sich perfekt an die Eichenbalken an und regulieren die Feuchtigkeit im Holz.

Die nächsten Schritte: Luftkalkmörtel & Innenausbau

Nach Abschluss der Ausmauerung erhält das Nebengebäude – exakt wie das Haupthaus – einen wetterfesten, aber extrem diffusionsoffenen Außenputz aus Luftkalkmörtel. Anschließend wird auch hier eine abgestimmte Wandinnendämmung folgen, über die wir in einem unserer nächsten Berichte detailliert informieren werden.

Liebe zum Detail: Das Zusammenspiel aus Bruchstein, Eichenholz und Lehm ist gelebte Denkmalpflege.

Unsere Schwerpunkte bei diesem Projekt:

  • Ökologische Dämmstoffe: Verwendung von Holzfaserplatten und Lehm im Innenbereich.
  • Historische Baustoffe: Lehmsteine für die Gefache und Luftkalkmörtel für die Außenhaut.
  • Konstruktiver Denkmalschutz: Erhalt und fachgerechte Ergänzung des Natursteinsockels.

„Ein denkmalgeschütztes Ensemble wie dieses Bauernhaus in Menden verzeiht keine modernen Materialfehler. Nur mit rein mineralischen und organischen Baustoffen wie Lehm, Kalk und Holzfaser bleibt das Gebäude über Jahrhunderte gesund.“

Planen Sie die Sanierung eines historischen Bauernhauses oder Fachwerkgebäudes im Sauerland? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie umfassend zu ökologischen Baustoffen und denkmalgerechten Sanierungskonzepten.

Fachwerk-Rettung in Herdecke: Holzschonende Fassadensanierung im Detail

Die Sanierung eines historischen Fachwerkhauses ist immer eine Gratwanderung zwischen dem Erhalt historischer Substanz und dem Schutz des empfindlichen Holztragwerks für die nächsten Jahrzehnte. Vor einigen Monaten haben wir die Arbeiten an einem stark beschädigten Fachwerkhaus in Herdecke begonnen – ein Projekt, das uns handwerklich und konzeptionell voll gefordert hat.

 Bestandsaufnahme: Deutlich erkennbare Schäden am Holzwerk und den Gefachen erforderten ein behutsames und fachgerechtes Vorgehen.
Bestandsaufnahme: Deutlich erkennbare Schäden am Holzwerk und den Gefachen erforderten ein behutsames und fachgerechtes Vorgehen.

Die Herausforderung: Substanzschonung bei einheitlicher Optik

Das historische Gebäude wies erhebliche Schäden auf: Sowohl das tragende Holzwerk als auch die Gefache und Putze mussten in weiten Teilen aufwendig erneuert werden.

Der Bauherr wünschte sich für das gesamte Gebäude eine einheitliche, ästhetische Farbfassung. Das bedeutete für uns: Auch die noch erhaltbaren, stabilen Gefache mussten so überarbeitet werden, dass sie optisch perfekt mit den neu aufgebauten Bereichen harmonieren, ohne ihre bauphysikalischen Eigenschaften zu verlieren.

Präzisionsarbeit im Detail: Bevor der Neuaufbau beginnen konnte, musste die Konstruktion statisch gesichert und geschädigte Teile behutsam entnommen werden.
Präzisionsarbeit im Detail: Bevor der Neuaufbau beginnen konnte, musste die Konstruktion statisch gesichert und geschädigte Teile behutsam entnommen werden.

Unsere Lösung: Der holzschonendste Gefacheaufbau der Natur

Um das empfindliche Eichengebälk dauerhaft vor Feuchtigkeit und Fäulnis zu schützen, haben wir uns konsequent für den holzschonendsten und diffusionsoffensten Aufbau entschieden, den die ökologische Denkmalpflege bietet:

  1. Lehmsteine für die Ausmauerung: Lehm besitzt die hervorragende Eigenschaft, Feuchtigkeit extrem schnell aufzunehmen und vom Holz wegzuleiten. Er wirkt wie ein natürlicher Puffer für das Fachwerk.
  2. Luftkalkputze als Schutzschicht: Luftkalk ist hochgradig elastisch und diffusionsoffen. Er fängt die natürlichen Bewegungen des arbeitenden Holzskeletts ab, ohne zu reißen, und transportiert Feuchtigkeit nach außen ab.
  3. Diffusionsoffene Farben: Der abschließende Anstrich sorgt für die gewünschte einheitliche Farbfassung, verschließt jedoch nicht die Poren des Putzes. Die Wand bleibt vollkommen atmungsaktiv.
Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Die präzise gezogenen Putzkanten und der scharfe Kontrast zwischen Gefach und Balken lassen das Haus in neuem Glanz erstrahlen.
Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Die präzise gezogenen Putzkanten und der scharfe Kontrast zwischen Gefach und Balken lassen das Haus in neuem Glanz erstrahlen.

Handwerkskunst, die Generationen überdauert

Das Ergebnis der monatelangen Arbeit spricht für sich. Durch den konsequenten Verzicht auf moderne, zementhaltige oder kunststoffbasierte Baustoffe haben wir dafür gesorgt, dass dieses Herdecker Schmuckstück nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch bautechnisch perfekt für die Zukunft gerüstet ist.

Ästhetik und Funktion im Einklang: Ein historisches Fachwerkhaus, das wieder frei atmen kann und optimal geschützt ist.
Ästhetik und Funktion im Einklang: Ein historisches Fachwerkhaus, das wieder frei atmen kann und optimal geschützt ist.

Unsere Qualitätsmerkmale bei diesem Projekt:

  • Konstruktiver Holzschutz: Absolut zementfreie Materialien im Gefachbereich.
  • Historische Baustoffe: Verwendung von Lehm und Luftkalk für maximale Kapillarität.
  • Makelloses Finish: Perfekt gerade Putzkanten und ein hochdeckender, diffusionsoffener Farbanstrich.

„Fachwerksanierung bedeutet für uns: Dem Holz genau das zu geben, was es braucht, um die nächsten Jahrhunderte schadensfrei zu überstehen.“

Besitzen Sie ein Fachwerkhaus in Herdecke, Wetter oder Umgebung und planen eine Fassadensanierung? Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Baustoffen.

Jetzt Kontakt aufnehmen und Sanierungsprojekt planen

Denkmalschutz im Großformat: Sanierung der historischen Friedhofsmauer in Moers

Es gibt Aufträge, die uns nicht nur fachlich fordern, sondern uns auch mit großem Stolz erfüllen. Wir freuen uns außerordentlich, bekannt zu geben, dass Stuck & Natur den Zuschlag für ein ganz besonderes Denkmalprojekt erhalten hat: die umfassende, denkmalgerechte Putz- und Stucksanierung der historischen Friedhofsmauer in Moers.

Dieses außergewöhnliche Bauwerk erstreckt sich über eine beeindruckende Länge von mehr als 270 Metern und prägt das Stadtbild auf einzigartige Weise.

![Die historische Friedhofsmauer in Moers im aktuellen Zustand vor Beginn unserer Arbeiten](a (5).jpg) Ein Denkmal von beeindruckendem Ausmaß: Über 270 Meter geschwungene Formen und reicher Zierrat warten auf unsere fachgerechte Restaurierung.

Ein Meisterwerk des historischen Handwerks

Wer an der Mauer entlanggeht, erkennt sofort die gestalterische Qualität vergangener Epochen. Das Denkmal zeichnet sich durch seine dynamischen, geschwungenen Linienführungen, markanten Vorsprünge und eine Fülle an filigranen Schmuckelementen aus.

Besonders repräsentativ sind die imposanten Toranlagen und detailreichen Sichtfenster:

  • Klassische Säulenportale: Die historischen Toreingänge werden von kannelierten Putzsäulen mit kunstvollen Kapitellen flankiert.
  • Ornamentale Details: Verspielte ovale Maueröffnungen mit integrierten Metallgittern lockern die massive Mauer ästhetisch auf.
Liebe zum Detail: Die prachtvollen Säulenportale bedürfen einer hochpräzisen, substanzschonenden Aufarbeitung.
Liebe zum Detail: Die prachtvollen Säulenportale bedürfen einer hochpräzisen, substanzschonenden Aufarbeitung.

Die Herausforderung: Schadensanalyse und behutsamer Rückbau

Jahrzehnte der Witterung haben deutliche Spuren an der Substanz hinterlassen. Feuchtigkeitseintrag, Frostschäden und ungeeignete Reparaturversuche der Vergangenheit haben dem Putz und den Stuckelementen stark zugesetzt.

Unser Sanierungskonzept sieht daher eine radikale, aber substanzschonende Herangehensweise vor:

  1. Kompletter Rückbau geschädigter Schichten: Stark beschädigte Putze, hohle Stuckprofile, lose Steinputzabdeckungen und Zierelemente wie die historischen Vasenaufsätze müssen vollständig und behutsam entfernt werden.
  2. Sicherung des Untergrunds: Das freigelegte Mauerwerk wird gründlich gereinigt, entsalzt und für den Neuaufbau vorbereitet.
Die kunstvollen Schwünge und Profile müssen von uns millimetergenau dokumentiert und in traditioneller Handarbeit
Die kunstvollen Schwünge und Profile müssen von uns millimetergenau dokumentiert und in traditioneller Handarbeit

Der Neuaufbau: Rein mineralisch mit NHL-Kalkmörteln

Bei einem Denkmal dieser Güteklasse gibt es für uns keine Kompromisse bei den Materialien. Um das historische Mauerwerk dauerhaft zu schützen und ein optimales Feuchteverhalten zu garantieren, setzen wir konsequent auf natürlich hydraulische Kalkmörtel (NHL).

Diese NHL-Kalkmörtel passen sich perfekt an die Festigkeit und Elastizität des historischen Untergrunds an, sind hochgradig diffusionsoffen und verhindern die gefürchteten Spannungsrisse, die durch moderne, zementhaltige Baustoffe entstehen würden. Jedes einzelne Stuckprofil wird von uns vor Ort traditionell auf Schablone gezogen oder im Atelier detailgetreu nachgegossen.

Abwechslungsreiche Architektur: Jeder Abschnitt der über 270 Meter langen Mauer stellt individuelle Anforderungen an den Schichtaufbau.
Abwechslungsreiche Architektur: Jeder Abschnitt der über 270 Meter langen Mauer stellt individuelle Anforderungen an den Schichtaufbau.

Ein Generationenprojekt bis Ende 2027

Obwohl wir mit den Arbeiten zeitnah beginnen, ist dieses Projekt aufgrund seiner schieren Größe und handwerklichen Komplexität ein echter Marathon. Die aufwendige Rekonstruktion wird uns voraussichtlich bis Ende 2027 beschäftigen. Wir werden die Sanierung in mehreren Abschnitten durchführen, um der Witterung und den Trocknungszeiten der Kalkputze optimal gerecht zu werden.

 Ein Projekt, das Geduld und Präzision erfordert: Bis Ende 2027 werden wir dieses historische Juwel in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Ein Projekt, das Geduld und Präzision erfordert: Bis Ende 2027 werden wir dieses historische Juwel in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Was wir für Sie dokumentieren:

Da uns dieses Projekt über die nächsten Jahre begleiten wird, möchten wir Sie aktiv an unserer Arbeit teilhaben lassen. Wir werden hier auf unserem Blog und natürlich auf Instagram regelmäßig mit Fotos, Videos und technischen Einblicken direkt von der Baustelle berichten.

Erleben Sie hautnah, wie aus einer verwitterten Mauer Schritt für Schritt wieder ein stolzes Denkmal wird!

Haben Sie Fragen zur Denkmalpflege oder planen Sie die Sanierung eines historischen Objekts? Als Ihr zertifizierter Fachbetrieb für historische Putze und Stuckarbeiten stehen wir Ihnen im gesamten Raum NRW mit Rat und Tat zur Seite.

Nehmen Sie jetzt Kontakt zu unseren Denkmalschutz-Experten auf

Denkmalsanierung Kulturraffinerie Monheim: Großprojekt im Veranstaltungssaal

Einblicke in unser „etwas anderes Projekt“: In der historischen Kulturraffinerie Monheim stellen wir aktuell unsere Kompetenz im großdimensionierten Akustik- und Trockenbau unter Beweis. In einem riesigen Veranstaltungssaal führen wir hochkomplexe Trockenbauarbeiten aus, die höchste Präzision, logistisches Geschick und technisches Know-how erfordern.

Die Herausforderungen im Überblick:

  • Dimensionen & Logistik: Arbeiten in enormen Höhen erfordern den permanenten Einsatz von Spezialbühnen und eine perfekt getaktete Materiallogistik.
  • Komplexe Unterkonstruktionen: Die Decken- und Wandkonstruktionen müssen nicht nur enorme Lasten tragen, sondern auch strengste Anforderungen an den Brandschutz und die Raumakustik des späteren Kulturbetriebs erfüllen.
  • Schnittstellen: Die lückenlose Integration von modernster Event- und Gebäudetechnik in die Trockenbauelemente erfordert maximale Detailgenauigkeit.

Ein echtes Handwerks-Highlight im Denkmalschutz – detaillierte Einblicke in den genauen Konstruktionsaufbau folgen in Kürze! Stay tuned.

Komplexe Decken-Unterkonstruktion Metall Trockenbau Veranstaltungssaal Monheim.

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Präzision in luftiger Höhe: Montage der komplexen Metall-Unterkonstruktionen an den Saaldecken für Brand- und Schallschutz.

Mut zur Farbe: Energetische Sanierung und Malerarbeiten in Herdecke

Handwerk bedeutet für uns bei Stuck & Natur vor allem eines: Individuelle Kundenwünsche mit höchster technischer Präzision umzusetzen. Bei der energetischen Sanierung eines Wohnhauses in Herdecke durften wir kürzlich beweisen, dass wir auch vor „intensiven“ Herausforderungen nicht zurückschrecken.

Die Basis: Perfekte Untergründe für langlebige Ergebnisse

Bevor es an die optische Gestaltung ging, stand die technische Qualität im Vordergrund. Im Zuge der energetischen Sanierung haben wir die Innenwände und Decken grundlegend vorbereitet:

  • Vollflächige Spachtelung: Um eine absolut ebene und glatte Oberfläche zu erhalten, wurden alle Wand- und Deckenflächen fachgerecht gespachtelt.
  • Rissminimierung durch Feinvlies: Um Spannungsrisse (besonders in sanierten Altbauten) dauerhaft zu vermeiden, haben wir ein hochwertiges Feinvlies verklebt. Dies dient als stabile Basis für die nachfolgenden Beschichtungen.
  • Gesundes Wohnen mit Silikatfarben: Bei der Farbwahl setzen wir konsequent auf Silikatfarben. Diese sind diffusionsoffen, schimmelhemmend und sorgen für ein hervorragendes Raumklima – ein Muss bei energetisch sanierten Gebäuden.

Individualität ohne Kompromisse

Farbe ist Ausdruck von Persönlichkeit. Während viele Kunden neutrale Töne bevorzugen, haben wir in Herdecke einen Kundenwunsch umgesetzt, der wortwörtlich „frischen Wind“ in die Räume bringt.

Wie man an den Bildern sieht, wurden einige Bereiche in einem sehr intensiven, leuchtenden Grünton gestaltet.

Unser Credo: Es muss nicht jedem gefallen, aber wir erfüllen alle Wünsche.

Entscheidend ist für uns, dass auch solch kräftige Farbtöne auf den perfekt vorbereiteten Flächen ihre volle Strahlkraft entfalten können, ohne dass Unebenheiten im Untergrund das Gesamtbild stören.

Fazit: Handwerk nach Maß

Ob zeitloses Weiß, dezente Erdtöne oder – wie hier in Herdecke – ein lebendiges Grün: Die Qualität unserer Arbeit liegt im Detail und in der Vorbereitung. Wir sorgen dafür, dass Ihre Wände nicht nur gut aussehen, sondern durch den richtigen Schichtaufbau auch jahrzehntelang halten.

Planen auch Sie eine Sanierung oder möchten Ihren Räumen einen neuen Anstrich verleihen? Egal wie ausgefallen Ihre Farbwünsche sind – wir setzen sie fachgerecht um.

Malerarbeiten Herdecke

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Ökologisches Bauen konsequent gedacht: Unsere Neubauprojekte mit Wohnbehagen

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Verantwortung. In diesem Jahr durften wir erneut mehrere Neubauprojekte der Firma Wohnbehagen begleiten und die Außenputzarbeiten ausführen. Diese Projekte sind Paradebeispiele dafür, wie modernes, klimaschonendes Bauen heute in der Praxis aussieht.

Die Bauweise: Holz und Naturfaser im Einklang

Bei den realisierten Objekten handelt es sich um hochwertige Holzständerbauten. Das Besondere an der Konstruktion ist der schichtweise Aufbau, der konsequent auf natürliche Dämmstoffe setzt:

  • Gefachedämmung: Die Hohlräume in der Ständerebene werden mit einer ökologischen Einblasdämmung (geflockt) gefüllt.
  • Holzfaserdämmplatten: Die Außenhülle wird zusätzlich mit massiven Holzfaserdämmplatten versehen. Dies sorgt nicht nur für einen exzellenten Wärmeschutz im Winter, sondern schützt das Haus im Sommer auch effektiv vor Hitze.

Unsere Aufgabe ist es, diese schützende Hülle mit einem passgenauen Außenputzsystem zu veredeln, das die Diffusionsoffenheit des gesamten Hauses garantiert.

Klimaschutz durch Zementminimierung

Ein radikaler und wegweisender Ansatz dieser Baugebiete ist die fast vollständige Vermeidung von Zement. Während klassische Neubauten oft auf massiven, CO2-intensiven Betonbodenplatten stehen, gehen wir hier einen anderen Weg:

  1. Keine Betonplatten: Um die Bodenversiegelung und den CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, wird auf großflächigen Beton verzichtet.
  2. Streifenfundamente als Gründung: Wenn überhaupt, sind lediglich Streifenfundamente zur Gründung erlaubt. Dies reduziert den Einsatz von Zement auf ein absolutes Minimum.

Nachhaltigkeit, die man spüren kann

Die Kombination aus Holzständerbauweise, Holzfaserdämmung und unseren mineralischen Putzsystemen schafft ein Wohnklima, das sich spürbar von konventionellen Bauten unterscheidet. Es entsteht ein „Haus, das atmet“ – schadstofffrei, wohngesund und ökologisch wertvoll.

Highlights der ökologischen Neubauten:

  • Holzständerbauweise: Klimaschonendes Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen.
  • Maximale Dämmwirkung: Doppelte Dämmung durch Geflocktes und Holzfaserdämmplatten.
  • Zementfreies Bauen: Schutz der Umwelt durch Verzicht auf massive Betonplatten.
  • Natürlicher Außenputz: Diffusionsoffene Gestaltung durch Stuck & Natur.

Wir freuen uns, Teil dieser zukunftsweisenden Projekte zu sein und gemeinsam mit Partnern wie Wohnbehagen zu zeigen, dass ökologisches Bauen keine Kompromisse bei Ästhetik und Komfort erfordert.

Planen auch Sie einen ökologischen Neubau? Gerne beraten wir Sie zu den passenden Putzsystemen für Ihr Holzhaus.

Nachhaltig Bauen NRW.

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Baustellen-Update Kamen: Hochbetrieb bei der Denkmalsanierung

Momentan befinden wir uns mitten in einem der aufwendigsten Innenausbau-Projekte unserer Firmengeschichte. In einem historischen Bürogebäude in Kamen laufen die Arbeiten in allen Geschossen parallel – jedes Stockwerk in einem anderen, spannenden Arbeitsschritt.

Hier ein Einblick in die aktuelle Umsetzung unserer ökologischen Konzepte:

Erdgeschoss: Sichtmauerwerk & Lehmheizdecken

Im Erdgeschoss haben wir die Basis für behagliche Wärme und eine rustikale Ästhetik geschaffen. Nachdem die Holzfaserdämmplatten an den Wänden montiert wurden, erstellen wir aktuell die Unterkonstruktion für die Lehmheizdeckenplatten.

Ein besonderes Highlight ist das Sichtmauerwerk im freigelegten Holzgefach. Hier leben wir echte Nachhaltigkeit: Wir verwenden die im Haus abgebrochenen Ziegelsteine. Nach einer gründlichen Reinigung werden diese mit traditionellem Kalkmörtel sichtbar vermauert.

Experten-Tipp: Im Innenbereich ist die Wahl der „richtigen“ Materialien essenziell. Falsche Baustoffe können das historische Holzwerk langfristig angreifen. Kalk und Lehm sind hier die natürlichen Verbündeten des Fachwerks.

Obergeschoss: Präzision bei der Verrohrung

Eine Etage höher, im Obergeschoss, sind die letzten WEM-Lehmplatten mit integrierten Wasserrohren montiert. Wir starten nun mit der komplexen Verrohrung:

  1. Verbindung der Heizkreisläufe: Alle Kreisläufe werden präzise untereinander verbunden.
  2. Anschluss an die Verteiler: Es folgen die Zu- und Ableitungen zu den Heizkreisverteilern.
  3. Flächenschluss: Die Zwischenräume werden anschließend mit passgenauen „normalen“ Lehmplatten geschlossen, sodass eine homogene Oberfläche entsteht.

Dachgeschoss: Die ersten Armierungen

Ganz oben, im Dachgeschoss, nimmt das Projekt bereits sichtbare Formen an. Hier sind die ersten Lehmarmierungen an Wänden und Decken aufgeputzt worden. Diese Schicht ist entscheidend für die Stabilität und Rissfreiheit der späteren Finish-Oberflächen.

Zusammenfassung der aktuellen Phase:

  • Erdgeschoss: Montage der Lehmheizdecken und Upcycling von Original-Ziegeln.
  • Obergeschoss: Installation und technische Anbindung der WEM-Lehmklimasysteme.
  • Dachgeschoss: Beginn der Putzarbeiten mit Lehmarmierung.

Es bleibt spannend in Kamen! Über die nächsten Fortschritte im Dachgeschoss berichten wir Ihnen in Kürze hier auf dem Blog.

Haben Sie Fragen zu Lehmheizsystemen oder zur energetischen Sanierung von Denkmälern? Wir sind Ihr Fachbetrieb für ökologische Baustoffe im Kreis Unna und Umgebung.

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