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Denkmalsanierung Kamen: Präzisionsarbeit an der Decke

Wie bereits angekündigt, schreiten die Arbeiten im Bürogebäude in Kamen zügig voran. Aktuell liegt der Fokus auf der Unterkonstruktion für die WEM-Heiz-Kühldeckenplatten aus Lehm.

Die Aufnahmen verdeutlichen den hohen technischen Anspruch: Das exakte Raster ist für die spätere Montage der Platten zwingend erforderlich. Ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist hierbei die Statik, da die Decke später ein Flächengewicht von über 50 kg/m² tragen muss. Daher kommen ausschließlich Spezialschrauben zum Einsatz, um die nötige Stabilität zu gewährleisten.

Kommende Woche erwarten wir die Lieferung der Lehmplatten – wir halten Sie über die nächsten Schritte auf dem Laufenden!

Statik im Blick: Aufgrund der hohen Flächenlast von über 50 kg/m² nutzen wir verstärkte Befestigungen für das Holz-Tragsystem.

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Bau der Unterkonstruktion für eine WEM-Lehmklimadecke in einem historischen Bürogebäude in Kamen

Denkmalsanierung in Kamen: Moderne Klimatechnik im historischen Gewand

Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits die Innenwanddämmung erfolgreich abgeschlossen haben – ein nachhaltiges System aus Lehmmörtel und verschraubten Holzfaserdämmplatten – geht es nun in die nächste spannende Phase: den Einbau der Heiz- und Kühldecken.

Der Deckenaufbau: Präzision und Entkopplung

Die Basis bildet eine ertüchtigte Holzbalkendecke. Da Schallschutz und Stabilität bei einem Bürogebäude oberste Priorität haben, setzen wir auf eine schwingungsentkoppelte Unterkonstruktion:

  • Geringe Abhängung: Einsatz von entkoppelten Direktabhängern mit massiver Holzlattung.
  • Tiefe Abhängung: Ausführung mit einer reinen Metallunterkonstruktion.
  • Stabilität: Aufgrund des enormen Eigengewichts der späteren Lehmplatten wird bereits die Grundlattung besonders massiv ausgeführt. Die nachfolgende Traglattung erfolgt in einem engen Raster von ca. 30 cm.

Energetische Optimierung der Dachschrägen

Bevor das Heizsystem installiert wird, ertüchtigen wir die Dachflächen:

  • Dämmung der Schrägen mit SteicoFlex Holzwolle-Platten.
  • Montage einer speziellen, adaptiven Dampfbremse.
  • Auffütterung des Holzwerks mit einer 4/6er Lattung, um zusätzliche 40 mm Dämmstoff einzubringen.

Das System: WEM Heiz- und Kühldecke

Zum Einsatz kommt das bewährte System von WEM. Hierbei ist die Verrohrung bereits in 25 mm starken Lehmplatten integriert. Dies vereint die Vorteile einer sanften Strahlungswärme mit den hervorragenden raumklimatischen Eigenschaften des Werkstoffs Lehm.

Bleiben Sie dran – genauere Details zur Montage der Lehmplatten folgen im nächsten Bericht!

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Nachhaltige Wärme von oben: Die Vorbereitung der Dachschrägen mit SteicoFlex Holzwolle-Platten – ökologische Dämmung trifft auf moderne Dampfbremstechnologie.

Sanierung in Schalksmühle: Wohngesundheit trifft Tradition

Im November durften wir ein besonders spannendes Projekt in Schalksmühle realisieren. Der Wunsch des Bauherrn: Eine energetische Sanierung, die ausschließlich auf natürliche Materialien setzt. Unsere Lösung war ein hochwertiger Wandaufbau aus Kalk-Dämmputz und Lehm.

Der Weg zur Wohlfühlwand: Nach dem kompletten Rückbau der Altputze haben wir die Basis mit einem Kalkvorspritzmörtel geschaffen. Für die nötige Wärme sorgt nun ein Hessler Kalkdämmputz, den wir in mehreren Arbeitsgängen bis zu einer Stärke von 6 cm aufgetragen haben.

Das optische und funktionale Highlight bildet das Finish: Eine in Lehmfeinputz eingebettete Gewebearmierung schützt vor Rissen, während ein zweilagiger, fein gefilzter Lehmoberputz für ein unvergleichliches Raumklima sorgt.

Struktur und Raumklima

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Natürliche Ästhetik in Schalksmühle: Hier sieht man den frisch gefilzten Lehmoberputz. Er sieht nicht nur edel aus, sondern reguliert aktiv die Luftfeuchtigkeit im gesamten Raum

Denkmalsanierung Umnutzung Hofgebäude in Menden

Außen: Der Feinschliff mit Kalk Draußen ist der Großteil der Putzarbeiten erledigt! Die Fassade bekommt gerade ihren traditionellen Look durch den Gräfix Kalkfeinputz auf einem Untergrund aus Kalkhaarputz – das ist nicht nur schön, sondern auch atmungsaktiv und denkmalgerecht.

Innen: Lehm-Power für glatte Wände Im Haus geht es spannend weiter: Wir arbeiten uns mit Lehmausgleichsputz voran, um Wände, die bis zu 8 cm schief waren, wieder ins Lot zu bringen. Jetzt, wo es draußen kühler wird und die Trocknung länger dauert, ist Geduld gefragt. Wir müssen genau hinschauen, damit der Strohbestandteil im Lehmputz genug Zeit zum Abbinden hat, ohne Schaden zu nehmen. Echte Handwerkskunst!

Nebenan: Am Nebengebäude ist der Zimmermann fast fertig, so dass dort also auch bald die Gefachefüllungen ausgeführt werden können…

Denkmalsanierung Hofgebäude in Menden

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Denkmalsanierung Museum Balkhauser Kotten in Solingen

Das historische Denkmal „Balkhauser Kotten“ in Solingen, das in einem Hochwassergefahrengebiet liegt, wurde durch einen Flutschaden stark in Mitleidenschaft gezogen. Wir wurden mit der umfassenden Innen- und Außensanierung beauftragt und sind aktuell mit den finalen Malerarbeiten beschäftigt.

Die Bausubstanz: Putz und Vorbereitung

Nach der erfolgreichen Ziegelausmauerung der Gefache erfolgte die Verputzung mit Trasskalkmörteln. Nachdem der Kalkputz vollständig ausgetrocknet ist, konnten wir mit der Gerüststellung für die Fassadenarbeiten beginnen.

Die Malerarbeiten: Balance zwischen Denkmalschutz und Hochwassertauglichkeit

Derzeit bereiten wir die Beschichtung vor:

  1. Gefachefüllungen: Die neuen Putzflächen sollen mit Silikatfarbe in Weiß gestrichen werden – eine mineralische, hoch atmungsaktive und denkmalschutzgerechte Beschichtung.
  2. Holzwerk: Das Holzwerk wird in Schwarz gefasst. Hier stehen wir vor der Abwägung der optimalen Beschichtung:
    • Anforderung 1: Die Beschichtung muss „hochwassertauglich“ sein (Widerstandsfähigkeit bei Feuchtigkeitskontakt).
    • Anforderung 2: Gleichzeitig soll die Beschichtung „so offen wie möglich“ bleiben (Atmungsaktivität und Denkmalschutz).

Wir prüfen aktuell die Vor- und Nachteile von Leinöl und Alkyd als Bindemittel, um die beste Balance zu finden.

Bestandspflege im Obergeschoss

Bevor wir mit den Neuanstrichen beginnen, steht im unsanierten Obergeschoss die Pflege der Bestandsfarben an. Je nach Verwitterungszustand der alten Beschichtungen muss hier individuell entschieden werden, ob eine Grundierung, ein Schleifen oder sogar eine Entfernung notwendig ist.

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Kontaktieren Sie uns für eine fachgerechte Beratung zur Denkmalsanierung.

Denkmalsanierung Balkhauser Kotten in Solingen

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Fachwerk-Sanierung in Menden: Perfekte Oberputz-Ausführung ohne Farbfassung

Denkmalschutz mit höchsten Ansprüchen

Aktuell führen wir die Sanierungsarbeiten am Hofgebäude in Menden durch. Nach der vollständigen Erneuerung der Lehmziegelgefachen und der fachgerechten Austrocknung der Kalkhaarunterputze erstellen wir momentan die Oberputze.

Der Bauherr hat sich hierbei für eine sehr anspruchsvolle Ästhetik entschieden: feine Oberflächen und keine Farbfassung – weder für die Gefache noch für das sanierte Holzwerk.

Die Herausforderung: Die „Fachwerkfuge“

Diese Ausführung stellt höchste Anforderungen an unsere Handwerkskunst. Die wichtigste und sensibelste Stelle der Fachfassade – die Fuge zwischen Holzwerk und Gefach – muss direkt mit dem Oberputz in ihrem finalen Zustand ausgeführt werden.

Unser Detailliertes Vorgehen zur Fugenabsicherung:

  1. Unterputz-Strategie (Feuchteschutz): Wir führten einen starken Kellenschnitt nur in der Kalkputzebene aus, nicht bis zur inneren Lehmmauerfuge. Das ist essenziell, da ein Feuchteeintritt in dieser Fuge als normal betrachtet wird und die Lehmmauerfuge diffusionsoffen bleiben muss.
  2. Wasserabweisende Neigung: Das Niveau des Unterputzes wurde strategisch angelegt: leicht zurückliegend zum oberen Holzriegel und leicht erhaben zum unteren. Dies schützt die waagerechten Fugen optimal vor eindringendem Niederschlag.
  3. Oberputz-Perfektion (Sollbruchstelle): Beim Oberputz putzten wir bis an das Holz heran. Wir öffneten die Fuge nicht sofort, sondern gaben ihr mit einem Cuttermesser lediglich eine „Sollbruchstelle“ vor. Dies ist der exakte Punkt, an dem der zwangsläufig entstehende Abriss (durch unterschiedliches Bewegungsverhalten von Holz und Gefach) kontrolliert und sauber ablaufen soll.

Dieses Vorgehen garantiert eine langlebige, denkmalschutzgerechte und optisch ansprechende Oberfläche, die ganz ohne schützende Farbschicht auskommt.

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Fachwerk-Sanierung in Menden

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Denkmalschutz in Kamen: Fachgerechte Innensanierung mit Holzfaserdämmung

Wir freuen uns über die Ausführung der Innensanierung bei der Umnutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes in Kamen. Dieses komplexe Projekt erfordert höchste Präzision und den Einsatz ökologischer Materialien.

Status: Ausgleich und Vorbereitung

Die ersten Schritte sind erfolgreich abgeschlossen:

  • Die Ausgleichsputze (bis zu 70 mm) sind fachgerecht ausgeführt und vollständig abgetrocknet.
  • Wir haben mit der Innendämmung begonnen.

Die Herausforderung: Labiles Mauerwerk und extreme Höhen

Aufgrund der denkmalgeschützten Bausubstanz und des labilen Mauerwerks ist die statische Sicherung der Dämmplatten besonders anspruchsvoll.

  • Dämmstoff: Wir setzen auf die diffusionsoffene Gutex Thermoroom Holzfaserplatte (60 mm), angebracht mit Lehmkleber.
  • Mechanische Sicherung: Um das fragile Mauerwerk zu schonen, versuchen wir, die statische Sicherung mittels Schraubdübeln primär im vorhandenen Holzwerk auszuführen. Nach der ersten Verschraubung werden wir bewerten, ob eine zusätzliche Dübelung in den Gefachen notwendig ist.

Besondere Planungssicherheit bei Großhöhen

Das Gebäude zeichnet sich durch beeindruckende Maße aus. Die Raumhöhen betragen bis zu 3,60 m. Da wir die Zwischendecken an den Geschossübergängen zur Schaffung einer durchgehenden Dämmebene geöffnet haben, ergeben sich stellenweise Höhen von bis zu 8,00 m.

Bei solchen Dimensionen muss die mechanische Sicherung – insbesondere im Zusammenspiel mit Lehmklebern – sehr überlegt und sorgfältig geplant werden, um höchste Sicherheit zu gewährleisten.

Sie planen eine denkmalgerechte Sanierung oder Umnutzung? Kontaktieren Sie unsere Experten für ein unverbindliches Beratungsgespräch in Kamen und Umgebung.

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Denkmalsanierung Kamen

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Dachsanierung in Iserlohn: Energetische Sanierung der Gaube und Traufgesimse

Bei einer umfassenden Dachsanierung in Iserlohn stand die Überarbeitung einer Gaube sowie die Reprofilierung der alten Traufgesimse auf dem Plan.

Da die angrenzenden Wandflächen des Wohnhauses ebenfalls energetisch saniert wurden, war eine besondere Anforderung zu erfüllen: Es musste ein neues, sehr leichtes Stuckprofil für die Gesimse montiert werden, um die neue Dämmstruktur nicht unnötig zu belasten.

Die Lösung: Stuckprofile mit optimaler Balance

Wir haben uns für moderne Profile entschieden, die einen idealen Kompromiss aus Stabilität, Gewicht und Festigkeit bieten. Diese Profile enthalten silikatische Micro-Hohlkugeln und sind zudem nicht brennbar – ein wichtiger Sicherheitsaspekt bei der Energetischen Sanierung!

Projekt-Fokus: Gauben-Überarbeitung und Reprofilierung der Traufgesimse

Standort: Iserlohn, Wohnhaus

Besondere Anforderung: Leichtes und nicht brennbares Stuckprofil (wegen energetischer Sanierung)

Auf den beigefügten Fotos sehen Sie die Gesimse noch ohne finale Farbbeschichtung, kurz nach dem professionellen Schließen der Stöße. Ein Beweis für die präzise Handwerksarbeit, die wir bei jedem Schritt leisten.

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Dachsanierung Iserlohn

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Denkmalsanierung Umnutzung Hofgebäude in Haltern

…es ist viel passiert….

In den letzten Wochen haben wir im Dachgeschoss die Dämmung und Abklebung fertig gestellt, die Beplankungen und auch teilweise schon Spachtelungen ausgeführt. Im Erdgeschoss sind nach Abtrocknung der bis zu 7cm dicken Lehmausgleichsputze die Holzfaserdämmplatten montiert und auch schon verdübelt worden. Da die Decken im EG bis zu 1,40m abgehängt werden sollen, haben wir uns für das „Nonius-Abhängesytem“ entschieden.

Nachdem jetzt Elektro+Installateur Ihre Arbeiten erledigen, können wir solangsam alle offenen Wände und Drempel schließen.

Da hier eine Fußbodenheizung installiert werden soll, aber auch ein wenig Zeitnot vorhanden ist, werden wir das Trockenestrichsystem von Rigidur ausführen, wodurch nur 24 Stunden Trocknungszeit bis zur Weiterbearbeitung notwendig sind..

Wir berichten demnächst weiter…….

Denkmalsanierung Umnutzung Hofgebäude in Haltern

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