Schlagwortarchiv: Denkmal Sanierung

Fachwerksanierung in Hemer: Warum regelmäßige Wartungskontrollen für den Holzschutz entscheidend sind

Eine fachgerechte Fachwerksanierung erfordert nicht nur beim Aufbau höchste Präzision, sondern lebt auch von nachhaltiger Pflege. Bei einem von uns im Jahr 2019 vollumfänglich sanierten Fachwerk-Mehrfamilienhaus in Hemer (Hemer) stand vor Kurzem die turnusgemäße Nachkontrolle an – ein wesentlicher Baustein unseres Instandhaltungskonzepts.

Werterhalt durch regelmäßige Inspektion: Die Giebelfront des 2019 sanierten Fachwerkes in Hemer präsentiert sich auch Jahre nach den Arbeiten in hervorragendem Zustand.

Das physikalische Zusammenspiel von Holz und Putz

Selbst bei sorgfältigster Ausführung der Putzanschlüsse an das Holzgebälk lässt sich das natürliche Arbeiten der Baustoffe nicht gänzlich verhindern. Eichen- und Fichtenbalken reagieren kontinuierlich auf jahreszeitliche Schwankungen von Luftfeuchtigkeit und Temperatur.

Um diesen Bewegungen entgegenzuwirken, setzen wir standardmäßig auf:

  • Präzise Kellenschnitte: Gezielte Trennfugen im Unterputz entlang aller Holz-Putz-Anschlüsse.
  • Diffusionsoffene Kalk- und Lehmputze: Elastische Baustoffe, die Feuchtigkeit kapillar vom Holz wegführen.

Trotz dieser Vorkehrungen entstehen im Laufe der Zeit Spannungen, die stellenweise über die Kapazität der Kellenschnitte hinausgehen. Das ist ein völlig natürlicher Prozess am Fachwerk.

Nachhaltiger Bautenschutz: Die saubere Trennung zwischen Natursteinsockel, Holzgebälk und Gefachputz schützt vor aufsteigender und eindringender Feuchtigkeit.

Kleine Wartungsarbeit – Große Schadensvermeidung

Bei der diesjährigen Inspektion wurden die Gefachanschlüsse und Putzoberflächen sorgfältig auf Mikro-Abplatzungen, Dehnungsrisse und offene Flanken überprüft.

Durch das frühzeitige Nacharbeiten und Ausbessern kleinerer Auffälligkeiten wird verhindert, dass Schlagregen in die Konstruktion eindringt. Denn Feuchteeintritt über unbemerkte Anschlussrisse ist die Hauptursache für historische Bauschäden an Fachwerkgebäuden.

Prävention vor Sanierung: Regelmäßige Nachkontrollen verhindern das Entstehen großer Feuchteschäden.

Vorteile einer regelmäßigen Fachwerkkontrolle:

  1. Prävention: Schäden durch stehende Feuchtigkeit und Pilzbefall werden im Keim erstickt.
  2. Kostenersparnis: Geringer Wartungsaufwand ersetzt spätere, teure Substanzsanierungen.
  3. Optische Perfektion: Die historische Anmutung des Gebäudes bleibt dauerhaft makellos.

„Fachwerksanierung endet nicht mit dem Aushärten des Putzes. Holz ist ein lebendiger Baustoff – mit regelmäßigen Wartungskontrollen garantieren wir, dass das Gebäude über Jahrzehnte hinweg trocken und geschützt bleibt.“

Besitzen Sie ein Fachwerkhaus in Hemer, Iserlohn oder Umgebung und wünschen eine fachkundige Inspektion oder Instandsetzung?

Sprechen Sie uns an – wir begleiten Ihr Projekt dauerhaft und nachhaltig.

Seitenansicht des Fachwerk-Mehrfamilienhauses in Hemer mit gepflegten Gefachanschlüssen.

Bild 1 von 3

Denkmalsanierung Umnutzung Hofgebäude in Haltern

…es ist viel passiert….

In den letzten Wochen haben wir im Dachgeschoss die Dämmung und Abklebung fertig gestellt, die Beplankungen und auch teilweise schon Spachtelungen ausgeführt. Im Erdgeschoss sind nach Abtrocknung der bis zu 7cm dicken Lehmausgleichsputze die Holzfaserdämmplatten montiert und auch schon verdübelt worden. Da die Decken im EG bis zu 1,40m abgehängt werden sollen, haben wir uns für das „Nonius-Abhängesytem“ entschieden.

Nachdem jetzt Elektro+Installateur Ihre Arbeiten erledigen, können wir solangsam alle offenen Wände und Drempel schließen.

Da hier eine Fußbodenheizung installiert werden soll, aber auch ein wenig Zeitnot vorhanden ist, werden wir das Trockenestrichsystem von Rigidur ausführen, wodurch nur 24 Stunden Trocknungszeit bis zur Weiterbearbeitung notwendig sind..

Wir berichten demnächst weiter…….

Denkmalsanierung Umnutzung Hofgebäude in Haltern

Bild 1 von 4

Denkmalsanierung Umnutzung Hofgebäude in Haltern

Wir dürfen die Innensanierung am Umbau/Umnutzung eines denkmalgeschützten Hofgebäudes in Haltern ausführen.

Hier wurde ein neues Dach gerichtet, welches wir mit Holzfaserdämmstoffen und geeigneten Dampfbremsen gedämmt haben. Verwendet wurde hier Steico-Flex mit 20cm an Dachschrägen und in den von uns zu erstellenden Trennwänden werden auch Holzfaserdämmstoffe verbaut. Die Beplankung erfolgt aus Kostengründen erstmal mit normalen Gipskartonplatten, welche dann aber alle mit Lehmmörtel verputzt werden.

Auch sollen die inneren Außenwände im EG mit Holzfaserdämmstoffen gedämmt werden.

Nach den üblichen Vorarbeiten an Mauerwerks- und Holzsanierungen haben wir einen Putzträger aus Schilfrohr auf dem Balkenwerk befestigt und dann begonnen Ausgleichsputze mit Lehm herzustellen. Hier sind teilweise Ausgleichsschichten bis 70mm erforderlich, was natürlich mehrere Spritzgänge und Trocknungszeiten zur Folge hat. Wir berichten demnächst weiter…….

Denkmalsanierung Umnutzung Hofgebäude in Haltern

Bild 1 von 3

Denkmalsanierung Geschäftsgebäude in Kamen

Wir dürfen die Innensanierung am Umbau/Umnutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes in Kamen ausführen.

Die inneren Außenwände sollen gedämmt werden, eventuell mit Wandheizungen bestückt werden und das alles soll mit Lehm ausgeführt werden.

Nach den üblichen Vorarbeiten an Mauerwerks- und Holzsanierungen haben wir einen Putzträger aus Schilfrohr auf dem Balkenwerk befestigt und dann begonnen Ausgleichsputze mit Lehm herzustellen. Hier sind teilweise Ausgleichsschichten bis 70mm erforderlich, was natürlich mehrere Spritzgänge und Trocknungszeiten zur Folge hat. Wir berichten demnächst weiter…….

Denkmalsanierung Geschäftsgebäude in Kamen

Bild 1 von 4

Denkmalsanierung Alte Schänke Schwerte

Nachdem wir jetzt die „Hülle“ außen zugemauert haben, geht es jetzt an die Innenwände, welche teilweise einen enormen Schiefstand aufzeigen. Im Innenbereich setzen wir das Mauerwerk mittig ins Holzwerk, damit wir beide Seiten mit Lehmmörtel verputzen können.

Teilstücke werden auch mit Ziegelmauerwerk geschlossen, um die Belastbarkeit der Gefache zu unterstützen….

Denkmalsanierung Alte Schänke Schwerte

Bild 1 von 2

Denkmalsanierung Bauernhaus in Menden

Der Winter ist vergangen, die Setzungen im 2024 erstellten Lehmmauerwerk sind abgeschlossen, die oberen Fugen zum Holz können kraftschlüssig mit Lehmmauermörtel zugefügt werden und der Außenputz kann beginnen. Wir verwenden größtenteils Gräfix Kalkhaarmörtel, welche bei richtiger Verarbeitung und Untergrundvorbereitung ohne weitere Putzträger aufgebracht werden können. Ziel ist immer, die fertige Außenputzschicht am unteren Holz bündig oder leicht erhaben auszuführen und im oberen Anschluss leicht zurückliegend, sodass Regen über den „immer auftretenden“ Holz-zu-Putz-Fugen abtropfen kann und nicht dort eindringt.

Im Innenbereich kommen an diesem Denkmal Gefachefüllungen, Holzfaserinnendämmung und Wandheizungen zur Ausführung – darüber berichten wir später……

Denkmalsanierung Bauernhaus in Menden

Bild 1 von 4

Denkmalsanierung Alte Schänke Schwerte

Bei der sehr umfangreichen Denkmalsanierung „Alte Schänke in Schwerte“ dürfen wir die Lehmbauarbeiten ausführen. Nach Instandsetzung des Fachwerks fangen wir nun an, alle Gefache innen wie außen mit Lehmschwersteinen auszumauern. Da hier ein vollflächiger Fassadenverputz erfolgen soll, kann dieser Stein verwendet werden. Das Holzwerk soll aber im Innenbereich sichtbar bleiben, sodass hier dann nur die Gefachefelder dem Holz folgend verputzt werden. Da das Gebäude, bzw. das Holzwerk vorher enorme Schiefstände zeigte, sollen Diese auch nach der Sanierung wieder zu sehen sein. Auf den Fotos ein kleiner Überblick der Arbeiten – später zeigen wir mehr Details dazu…..

Denkmalsanierung Alte Schänke Schwerte

Bild 1 von 10